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Homöopathie

Die Homöopathie geht auf den deutschen Arzt, Chemiker und Phar- mazeuten Christian Friedrich Samuel Hahnemann, geboren 1755 in Meißen, gestorben 1843 in Paris, zurück.

Aufgrund seines Chinarindenversuchs nahm er an, dass eine Arznei, die beim Patienten Symptome hervorruft, die denen einer Krankheit ähnlich sind, diese Krankheit zu heilen vermag. Daher veröffentlichte er im Jahre 1796 seine berühmte Arbeit "Versuche über ein neues Prinzip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneisubstanzen nebst einigen Blicken auf die bisherigen" und formulierte das Simileprinzip Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden (“Similia Similibus curentur”). 1810 erschien das “Organon der rationellen Heilkunde”. 1819 nannte er es schließlich “Organon der Heilkunst”. Hahnemann lehrte bis 1821 an der Universität Leipzig. Danach ging er nach Köt- hen, wo er bis 1835 blieb. Schließlich siedelte er nach Paris um und starb dort 1843.

Homöopathische Anamnesen dauern mindestens eine Stunde und sind eine individuelle Gesundheitsleistung. Sie werden von den ge-setzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Die Liquidation erfolgt nach der Ziffer 30 der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ vom 01.01.1996.

Die Kosten werden von privaten Krankenversicherungen und Bei- hilfestellen zumeist ohne Probleme übernommen. Im Zweifelsfalle empfehlen wir dies stets vorher zu klären und auf die von der Ärz- tekammer verliehene Bezeichnung “Homöopathie” hinzuweisen.

Letzte Aktualisierung:
 10.08.08

Hahnemann
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