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Vitamin C

Historische Einführung

Die Behandlung mit hochdosiertem Vitamin C ist eine in der Erfahrungsheilkunde schon lange bekannte und etablierte Therapiemöglichkeit. Dem zweifachen Nobelpreisträgers Prof. Dr. Li- nus Pauling (1901-1994) ist es zu verdanken, dass Vitamin C seit den 60iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wieder viel Auf- merksamkeit erregte. Seine Auffassung war, dass wir Menschen die Fähigkeit zur Vitamin-C-Produktion verloren haben (bzw. es auch nie konnten) und wir daher täglich ebenso viel Vitamin C zu uns nehmen sollten, wie andere Säugetiere selbst produzieren. Es handelt sich dabei um Mengen anders als bein anderen Vitaminen um Mengen im Gramm-Bereich. Vitamin C sollte als Vorbeugung schwerer Krankheiten dienen und manche sogar heilen können. Die Forschung blieb in den letzten 20 Jahren nicht stehen. Man gewann viele neue Erkenntnisse über die therapeutische Anwendung von Vitamin C. Dies trotz des Umstandes, dass die Theorien Pauling von Anfang an von vielen Zweiflern abgelehnt wurden und immer noch werden.

Grundlagen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie

Man weiß heute um die Erkenntnis, dass bei zahlreichen Erkrankun- gen der Vitamin-C-Bedarf weit höher ist, als dem Organismus über den Magen-Darmtrakt zugeführt werden kann. Dazu kommt noch viel- fach eine verminderte Aufnahmemfähigkeit des Organismus durch die Krankheit selbst. Dies liegt zum Beispiel an einer verminderten Auf- nahmefähigkeit durch die Darmschleimhaut. Daher können in vielen Fällen therapeutisch wirksame Vitamin-C-Spiegel nur dadurch erreicht werden, indem Vitamin C direkt über die Blutbahn dem Körper zuge- führt wird. Dies bedeutet also Injektion oder Infusion.

Brustkrebs

Erstmals konnte im Jahr 2006 Prof. Dr. Josef Beuth vom Institut für Naturheilkunde der Universität zu Köln einen Effekt wissenschaftlich nachweisen.

Im Beobachtungszeitraum von 1992 bis 2002 wurden 788 Frauen mit Bruskrebs untersucht. Alle hatten eine Operation hinter sich. Dane- ben kam Chemotherapie und/oder Bestrahlung. Die Hälfte der unter- suchten Patientinnen bekam zweimal am Tag 7,5 g Vitamin C (As- corbinsäure) als Infusion.

Es zeigte sich ein auffälliger Rückgang des Auftretens von Krank-heitssymptomen selbst sowie Nebenwirkungen der Chemotherapie oder Bestrahlung. Außerdem verliefen diese, sofern vorhanden, mit- unter weniger schlimm. Dabei handelte es sich vorallem um Müdig- keit, Antriebsarmut, Depression, Schlafstörungen, Übelkeit und Er- brechen, sowie Haut- und schleimhautschädigungen.

Das erneute Auftreten von Krebs war in der mit 30% in der mit Vita- min C behandelten Gruppe wesentlich geringer als in der Kontroll- gruppe, wo 50 % der Frauen einen Zweitkrebs innerhalb von 10 Jah- ren entwickelten.

Letzte Aktualisierung:
 10.08.08

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